Gestern waren wir in einem Erlebnispark. Ich hatte auf „schlechtes“ Wetter gehofft – wenig Menschen, kürzere Wartezeiten, ein ruhiger Tag. Doch das Gegenteil trat ein: strahlender Sonnenschein, viele Menschen, Trubel, Chaos, Lärm und lange Schlangen.
Und ich mittendrin – frustriert, weil meine Erwartungen nicht erfüllt wurden. Überfordert von der Menschenmenge, dem Anstehen … und vor allem von meiner eigenen Enttäuschung.
Anstatt gut mit mir umzugehen habe ich mich selbst unterbewusst unter Druck gesetzt. „Es zählt jede Minute“, keine Zeit für Selbstreflektion, keine Ruhepause.
Und so kam, was kommen musste: Ich verlor die Fassung – und tat Dinge, die ich später bereute.
Später, im Austausch mit meinem Partner wurde ich sehr inspiriert: Ich war gar nicht wegen des Parks überfordert, sondern wegen all der inneren Forderungen, die in mir aktiv waren.
Ich möchte mir in Zukunft diese Forderungen bewusster machen. All diese inneren Anteile, die Anforderungen an mich stellen. All diese Überlebensstrategien, die mich schützen wollen und mich so überfordern.
Ich bin gespannt auf diese Forschungsreise und hoffe, es gelingt mir immer besser, mich diesen inneren Forderungen liebevoll zuzuwenden, statt mich von ihnen unbewusst treiben zu lassen.
Ich bin gespannt darauf, meine unerfüllten Bedürfnisse zu erkennen – um Wege zu finden, sie wirklich zu nähren.
Die gewaltfreie Kommunikation hilft mir dabei, und vielleicht auch Unterstützung von außen.
Ich wünsche mir, immer öfter Strategien zu finden, zu denen ich von Herzen Ja sagen kann.
Kennst du solche Momente?
Wann sind deine inneren Erwartungen lauter als deine Bedürfnisse?
Wie gehst du dann mit dir um?
💝 Herzliche Grüße
Deine Wendy



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